Folgen Sie einfach den Regeln Ihrer eigenen Natur.

Sobald Ihr Kind nach der Geburt an Ihrer Brust saugt, machen sich Ihre Milchdrüsen an die Arbeit: Ein Hormon regt die Zubereitung der Muttermilch an, ein anderes sorgt für die Nahrungsausgabe. Auf Menge, Zusammensetzung und Temperatur der Milch ist Verlass.

Wenn Sie länger stillen möchten, füttern Sie nichts zu – auch dann nicht, wenn Ihr Baby mal nicht richtig trinken will und Sie Sorge bekommen, dass es nicht satt wird. Ihr Baby weiß selbst sehr gut, wann es wie viel Muttermilch zum Groß- und Starkwerden braucht. Und die Milchdrüsen in Ihren Brüsten reagieren sofort. Spätestens am dritten Tag produzieren sie weniger. Das gilt natürlich auch umgekehrt. Wenn Ihr Kind größer ist und mehr verlangt, wird die Menge entsprechend erhöht. Je stärker und häufiger das Kind an Ihrer Brust saugt, desto mehr Milch produzieren Ihre Milchdrüsen.

Woran Sie beim Stillen immer denken sollten: Ihr Baby trinkt mit! Den Alkohol, die Zigarette, das Medikament. Verzichten Sie deshalb auf alles, was der Gesundheit schadet – nicht zuletzt auf Diäten, die dazu führen, dass im Körper abgelagerte Gifte in die Muttermilch gelangen. Erlauben Sie sich stattdessen unbedingt, so viel zu essen, wie Sie mögen. Am besten möglichst vielseitig und gesund. Auf den Speiseplan gehören jetzt viel frisches Obst und Gemüse sowie Milchprodukte, Eier, Fleisch und Fisch. Aber seien Sie darauf gefasst: Mitunter kann auch gesunde Kost unangenehme Folgen haben. So reagieren einige Babys z.B. auf Orangen mit wunden Popos oder auf Knoblauch, Hülsenfrüchte, Kohl und sogar Vollkorn mit heftigen Blähungen.

Ihre Fragen zum Thema beantwortet das NUK Experten-Team in der Video-Sprechstunde.